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Wartung der PV-Anlage – So bleibt Ihre Solaranlage leistungsfähig

Lesezeit: 3 min
Eine NEW Mitarbeiterin besucht Kunden an ihrem Einfamilienhaus. Sie werden zu ihrer PV-Anlage beraten.

Sie haben in eine Photovoltaikanlage investiert und produzieren Ihren eigenen, sauberen Strom? Eine hervorragende Entscheidung für die Umwelt und Ihren Geldbeutel! Doch wie bei jedem technischen System gilt: Nur wenn Ihre Solaranlage regelmäßig gewartet wird, kann sie dauerhaft effizient und zuverlässig arbeiten. Auf dieser Seite erfahren Sie alles Wichtige rund um die Wartung Ihrer PV-Anlage.

Eine NEW Mitarbeiterin besucht einen Kunden zu Hause. Sie führt eine Beratung durch für eine PV-Anlage von der NEW Energie.

Der richtige Zeitpunkt für die Wartung Ihrer Photovoltaikanlage

Auch wenn Photovoltaikanlagen als wartungsarm gelten, können Witterung, Verschmutzungen oder technische Abnutzungen die Leistung mit der Zeit beeinträchtigen. Um das volle Potenzial Ihrer Anlage auszuschöpfen, muss diese daher nicht nur fachgerecht installiert, sondern auch kontinuierlich überprüft werden. Der ideale Zeitpunkt hierfür ist das Frühjahr. Nach dem Winter kann die Anlage geprüft und gleichzeitig optimal auf die sonnenreiche Jahreszeit vorbereitet werden.

Regelmäßige Wartung der PV-Anlage

Eine routinemäßige, professionelle Instandhaltung sichert eine gleichbleibend hohe Effizienz und verlängert die Lebensdauer Ihrer Solaranlage. Dabei werden nicht nur die offensichtlichen Bauteile, sondern auch versteckte Fehlerquellen geprüft, die den Ertrag langfristig schmälern könnten. Folgende Maßnahmen sind Teil einer professionellen Wartung:

  • Reinigung der Solarmodule: Staub, Schmutz, Laub, Vogelkot oder Pollen können die Leistung Ihrer Module deutlich mindern. Durch eine fachgerechte Reinigung wird die Lichtaufnahme für eine maximale Stromausbeute sichergestellt.

  • Überprüfung der Verkabelung und Anschlüsse: Beschädigte oder gelockerte Kabelverbindungen können Leistungsverluste oder sogar Sicherheitsrisiken verursachen. Bei der Sichtkontrolle wird geprüft, ob alles noch korrekt verbunden ist.

  • Inspektion des Wechselrichters und der Batteriespeicher: Die Funktionstüchtigkeit des Wechselrichters ist entscheidend für die Umwandlung von Gleichstrom in nutzbaren Wechselstrom. Durch stetige Kontrollen lassen sich Fehlerquellen wie Temperaturprobleme, Softwarefehler oder Verschleiß frühzeitig erkennen.

  • Kontrolle der Montagesysteme und Statik: Eine sichere Befestigung der Module ist unerlässlich. Wind, Schnee und Temperaturschwankungen können die Montagesysteme lockern. Bei einer Wartung wird auch noch einmal der sichere Halt getestet. 

  • Leistungsmessung und Ertragsanalyse: Mithilfe spezieller Messgeräte wird die tatsächliche Leistung Ihrer PV-Anlage mit den Sollwerten verglichen. So lassen sich potenzielle Optimierungsmöglichkeiten aufdecken.

Wartung bei Fehlern

Obwohl Sie Ihre PV-Anlage vor der Installation gut geplant haben und auch regelmäßig warten lassen, kann es vorkommen, dass einzelne Komponenten nicht einwandfrei funktionieren. Umso wichtiger ist es, typische Fehler rechtzeitig zu erkennen und gezielt zu beheben, um größere Folgeschäden oder langfristige Ertragsverluste zu vermeiden. Achten Sie auf folgende Anzeichen und lassen Sie bei Bedarf sofort eine Überprüfung durchführen:

  • Leistungsverluste: Wenn Ihre Solaranlage plötzlich oder schleichend weniger Strom produziert als gewohnt, insbesondere bei hoher Sonneneinstrahlung, kann das auf Verschmutzungen, defekte Module oder Probleme beim Wechselrichter hinweisen. 

  • Ungewöhnliche Geräusche oder Fehlermeldungen am Wechselrichter: Diese deuten oft auf technische Probleme oder Ausfälle einzelner Komponenten hin.

  • Abweichungen in der Stromabrechnung: Weniger eingespeister oder genutzter Strom kann auf eine reduzierte Leistung hindeuten. Hier lohnt sich ein genauer Blick.

  • Sichtbare Schäden an Solarmodulen oder Kabeln: Risse, Verfärbungen oder lose Kabel bergen nicht nur ein Risiko für das Potenzial, sondern auch für die Sicherheit Ihrer Photovoltaikanlage. 

Häufiges Auslösen von Sicherungen: Wenn die Sicherungen Ihrer PV-Anlage wiederholt auslösen, deutet dies auf eine Überlastung oder einen Kurzschluss hin. Dies muss umgehend von einem Profi überprüft werden.

Sie möchten mehr über die Wartung Ihrer PV‑Anlage erfahren oder haben Fragen zu Wartungsintervallen, Kosten und Leistungen? Dann füllen Sie einfach unser Kontaktformular aus – eine Fachperson aus unserem Team wird sich zeitnah bei Ihnen für eine persönliche Beratung melden.

Oder buchen Sie alternativ einen Termin zur Videoberatung direkt bei unseren Experten!

Wer übernimmt die Wartung der PV-Anlage?

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder Sie führen einfache Sichtkontrollen selbst durch oder Sie beauftragen einen spezialisierten Fachbetrieb mit der Instandhaltung.

Die Wartung durch einen Fachbetrieb

Kleinere Maßnahmen wie eine oberflächliche Kontrolle der Module auf Verschmutzungen oder offensichtliche Beschädigungen können Sie als Anlagenbetreiberin oder -betreiber selbst übernehmen. Sobald jedoch technische Messungen, die Kontrolle elektrischer Bauteile oder die Reinigung unter Berücksichtigung aller Sicherheitsaspekte erforderlich sind, ist Expertise gefragt.

Wir empfehlen dringend, die Wartung durch einen Fachbetrieb durchführen zu lassen, da nur geschulte Expertinnen und Experten die technischen Zusammenhänge richtig beurteilen, Risiken erkennen und Schäden fachgerecht beheben können.

Vorteile der Wartung durch einen Spezialbetrieb:

  • Spezialisiertes Fachwissen und Erfahrung: Fachbetriebe verfügen über das notwendige Know-how und die langjährige Erfahrung im Umgang mit den verschiedenen Komponenten. Sie kennen die spezifischen Anforderungen und potenziellen Schwachstellen.

  • Professionelle Ausrüstung und Messtechnik: Für eine präzise Diagnose und Instandhaltung sind spezielle Messgeräte erforderlich, die meist nur Spezialbetriebe besitzen.

  • Früherkennung von Mängeln und Störungen: Durch eine detaillierte Prüfung können Fachleute potenzielle Probleme erkennen, bevor diese zu einem Defekt oder Ausfall führen.

  • Sicherstellung der Garantieleistungen: Viele Herstellergarantien für Photovoltaikanlagen setzen eine regelmäßige, fachgerechte Wartung voraus.

  • Einhaltung von Sicherheitsstandards: Das Hantieren an elektrischen Anlagen birgt Risiken. Fachbetriebe arbeiten unter strengen Sicherheitsvorschriften und verfügen über geschultes Personal.

  • Optimierung der Anlagenleistung: Durch gezielte Wartungsmaßnahmen und gegebenenfalls erforderliche Anpassungen können Spezialbetriebe die Leistung Ihrer Anlage optimieren und somit langfristig höhere Stromerträge sichern.

  • Lückenlose Dokumentation: Nach jeder Wartung erhalten Sie eine detaillierte Dokumentation der durchgeführten Arbeiten und des Zustands Ihrer Anlage. Das kann für eventuelle Versicherungsfälle oder den Wiederverkauf von Vorteil sein.

  • Was ist ein Wartungsvertrag?

    Ein Wartungsvertrag ist eine komfortable Lösung, um die Instandhaltung Ihrer Solaranlage sicherzustellen. In einem solchen Vertrag sind Art, Umfang und Intervalle genau geregelt. So haben Sie langfristige Planungssicherheit. Typische Inhalte eines Wartungsvertrags sind:

    • Jährliche Sicht- und Funktionsprüfungen der gesamten Anlage

    • Reinigung der Module bei Bedarf

    • Technische Überprüfung von Wechselrichter, Kabeln und Montagesystem

    • Leistungsmessung und Ertragsanalyse

    • Störungsbeseitigung und Notfallservice

    • Detaillierter Wartungsbericht zur Dokumentation aller Maßnahmen 

    Ein Wartungsvertrag gibt Ihnen die Sicherheit, dass Ihre PV-Anlage dauerhaft zuverlässig läuft. Wir von der NEW Energie bieten Ihnen maßgeschneiderte Lösungen für die Wartung Ihrer Solartechnik.

Ein Mitarbeiter der NEW Energie montiert eine PV Anlage, welche ein Energiedach zur Herstellung von kostengünstigen Ökostrom darstellt.
Auf einem Dach wird eine Montage von einer Photovoltaik Anlage der NEW Energie durchgeführt.

Wartungskosten für eine PV-Anlage

Regelmäßige Wartungen Ihrer Photovoltaikanlage sind eine Investition in deren Langlebigkeit und Effizienz. Sie sollten daher fest in Ihrer Kostenplanung verankert sein. Die gute Nachricht: Sie sind vergleichsweise kostengünstig.

Für eine typische Anlage auf einem Einfamilienhaus liegen die Wartungskosten in der Regel zwischen 100 und 300 Euro pro Jahr. In diesem Preis sind Sichtprüfungen, technische Kontrollen und einfache Reinigungsmaßnahmen meist bereits enthalten. Kommt es jedoch zu Reparaturen oder müssen einzelne Teile ausgetauscht werden, können abhängig vom Aufwand und den benötigten Ersatzteilen zusätzliche Kosten entstehen.

Die genauen Kosten für die Wartung hängen von mehreren Faktoren ab: 

  • Größe der Anlage: Je mehr Module und Komponenten installiert sind, desto aufwendiger und teurer ist auch die Wartung. 

  • Alter der PV-Anlage: Ältere Systeme benötigen häufig intensivere Kontrollen und haben ein höheres Reparaturrisiko.

  • Standort und Zugänglichkeit: Anlagen auf schwer zugänglichen Dächern oder in besonders schmutzanfälligen Regionen verursachen einen höheren Aufwand bei der Reinigung und Prüfung.

  • Technische Ausstattung: Anlagen mit Batteriespeicher oder komplexen Monitoringsystemen erfordern oft zusätzliche Wartungsschritte. 

  • Umfang des Wartungspakets: Die Kosten variieren je nachdem, welche Dienste enthalten sind. Ein Basis-Check ist günstiger als ein umfassendes Paket.

Ein wichtiger Aspekt ist, dass frühzeitige Wartung langfristig Geld spart. Denn kleine Defekte oder Verunreinigungen können so früh erkannt und kostengünstig behoben werden, bevor größere Schäden entstehen. Diese schmälern nicht nur die Leistung, sondern ziehen auch teure Reparaturen nach sich. 

Mit der Wartung durch einen Fachbetrieb schützen Sie also Ihre Investition. Sie vermeiden unnötige Zusatzkosten und sorgen dafür, dass Ihnen Ihre PV-Anlage über Jahre hinweg zuverlässig Strom liefert.

Häufige Fragen