Strompreise vergleichen leichtgemacht

Strompreise vergleichen lohnt sich immer. Bei welchem Stromanbieter sparen Sie am meisten Geld? Bundesweit gibt es mehr als 1.200 aktive Netzbetreiber. In manchen Städten haben Sie als Verbraucher aus Tarifangeboten von über 200 Anbietern zu wählen. Unsere Empfehlung lautet daher: Machen Sie regelmäßig einen Stromvergleich – es lohnt sich!

Strompreise vergleichen

Ein Preisvergleich für Strom ist für Sie die beste Möglichkeit, sich einen Überblick über die vielen Tarife auf dem Markt zu verschaffen. Dabei genügen schon wenige Angaben wie Ihr aktueller Stromverbrauch und Ihre Postleitzahl.

Strompreise vergleichen

Ein Strompreisvergleich ist für Verbraucher die beste Möglichkeit, sich einen Überblick über die vielen Tarife auf dem Markt zu verschaffen. Dabei genügen schon wenige Angaben, um ohne viel Aufwand einen Überblick über die günstigsten Strompreise zu erhalten: Einfach und schnell.

Der Standard-Stromtarif des Grundversorgers

Wie wichtig eine zuverlässige Stromversorgung ist, merkt man besonders dann, wenn der Strom einmal ausfällt. Das ist allerdings in Deutschland die absolute Ausnahme.

Ein wichtiger Baustein der Versorgungssicherheit ist die sogenannte Grundversorgung. In Deutschland ist diese Grundversorgung gesetzlich festgelegt. Als Grundversorger tritt dabei der Stromanbieter auf, der in einem bestimmten Netzgebiet die Mehrzahl der Haushaltskunden versorgt. Dieser lokale Grundversorger übernimmt, wenn Stromkunden nicht mehr von ihren gewählten Stromversorgern versorgt werden. Dies passiert aus verschiedenen Gründen: Geraten beispielsweise ein Kunde oder ein Anbieter in wirtschaftliche Schwierigkeiten, kümmert sich der Grundversorger darum, dass kein Stromkunde im Dunklen sitzen bleibt. Die Grundversorgung ist also das Sicherheitsnetz für alle Stromkunden. Es ist ein sehr flexibler Tarif mit einer gesetzlich festgelegten Kündigungsfrist von zwei bis vier Wochen.

Grundversorger dienen den Vergleichsportalen oft als Berechnungsgrundlage für den Stromvergleich.

Kündigungsfrist beim Stromanbieter

Die Kündigungsfrist bei Stromanbietern ist unterschiedlich. Meist liegt sie zwischen vier Wochen und drei Monaten. Beziehen Sie Ihren Strom vom Grundversorger, müssen Sie sich nur an eine Kündigungsfrist von zwei bis vier Wochen halten.

Mindestvertragslaufzeit

Viele Netzbetreiber haben eine Mindestvertragslaufzeit. Wenn die Mindestvertragslaufzeit Ihres Tarifs beispielsweise ein Jahr und die Kündigungsfrist drei Monate betragen, müssen Sie spätestens drei Monate vor Ablauf des Vertragsjahres kündigen, damit ein Stromanbieterwechsel möglich ist. Haben Sie nicht rechtzeitig gekündigt, verlängert sich der Vertrag automatisch um die Mindestvertragslaufzeit. Verbraucherschützer raten beim Abschluss von Stromverträgen zu einem Tarif mit kurzer Kündigungsfrist. Dadurch bleiben Sie als Stromkunde handlungsfähig und flexibel und wechseln schnell zu einem neuen Stromanbieter.

Kündigungsfrist bei Sonderkündigungsrecht und Umzug

Kommt es zu einer Preiserhöhung, besteht für Sie ein Sonderkündigungsrecht. Die Frist für eine außerordentliche Kündigung beträgt etwa zwei Wochen nach Ankündigung der Preiserhöhung. Das Gleiche gilt bei einem Umzug: Auch hier gibt es eine Kündigungsfrist von zwei Wochen. Bei uns finden Sie weitere Tipps zum Wechsel Ihres Stromanbieters.

Darauf sollten Sie beim Preisvergleich achten

Stromanbieter bringen immer neue Tarifmodelle, Kombiprodukte sowie Bonus-Produkte auf den Markt. Sie als Stromkunde erhalten also immer wieder neue Angebote und Auswahlmöglichkeiten. Da fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Hilfe versprechen die Stromrechner der zahlreichen Vergleichsportale im Internet. Allerdings ist nicht alles Gold, was glänzt. Beim Strompreisvergleich gilt: Schauen Sie genau hin und beachten Sie stets das berühmte Kleingedruckte. Wir zeigen Ihnen, wie die Vergleichsportale funktionieren und worauf Sie beim Stromvergleich unbedingt achten sollten.

Vergleichsportale im Internet – Wie funktionieren sie?

Millionen von Verbrauchern vertrauen bei der Suche nach günstigen Angeboten auf Vergleichsportale. Dabei vergleichen die Portale so gut wie alles: Versicherungen, Reisen, Flüge und natürlich auch Stromanbieter. Ihr Stromverbrauch und Ihre Postleitzahl genügen und schon erscheint eine Liste verschiedenster Stromversorger, sortiert nach dem günstigsten Preis.

Natürlich handeln die Portale nicht uneigennützig. Für erfolgreiche Vertragsabschlüsse zahlen die Stromanbieter Provisionen. Darüber hinaus nutzen die Vergleichsportale ihre große Reichweite, um Stromanbietern Werbeplätze zu verkaufen, mit denen diese ihre Tarife bekannt machen.

Kurz gesagt: Für nahezu alle Stromanbieter sind die Vergleichsportale wichtige Partner bei der Bewerbung und dem Vertrieb ihrer Stromtarife. Für Verbraucher, die beim Stromverbrauch sparen möchten, ist es signifikant, sich darüber zu informieren, wie Vergleichsportale funktionieren. Dann sind Portale bei der Entscheidung für einen passenden Tarif mit transparenter und fairer Preisgestaltung eine gute Orientierungshilfe.

Verbraucher sollten dabei unbedingt auf die von den Portalen gewählten Voreinstellungen achten. Diese Vorauswahlen können dazu führen, dass die allgemeinen Preise der Grundversorgung mit Sondertarifen verglichen werden, deren Einsparmöglichkeit an besondere Bedingungen geknüpft sind.

Wie sich der Strompreis zusammensetzt

Ein Stromtarif besteht aus einer Grundgebühr und einem Arbeitspreis pro Kilowattstunde (kWh).

Die Grundgebühr dient dazu, die festen Kosten für den Stromanschluss und den Stromzähler abzudecken. Der Arbeitspreis benennt die Kosten pro genutzter Kilowattstunde. Die Strompreiszusammensetzung hat also zwei Komponenten: Die pauschale Grundgebühr pro Jahr und der Multiplikation des Arbeitspreises mit den verbrauchten Kilowattstunden.

Mehr als die Hälfte des Strompreises besteht dabei aus Steuern und Abgaben wie die gesetzliche Stromsteuer, Mehrwertsteuer und verschiedenen kommunalen Abgaben. Auch der Ausbau der erneuerbaren Energien (EEG-Umlagen), also die staatliche Förderung von Ökostrom, wird über eine Abgabe auf den Strompreis unterstützt. Zusammengerechnet lag im Jahr 2017 der Anteil an Steuern und Abgaben auf den Strompreis bei einer Höhe von über 56 Prozent.

Dazu kommen die Netzentgelte, die etwa ein Viertel des Strompreises ausmachen. Diese Kosten sind staatlich reguliert und schwanken je nach Wohnort. Wegen dieser Entgelte ist die Eingabe einer Postleitzahl beim Preisvergleich notwendig. Von jedem Euro, den Verbraucher für Strom bezahlen, ist ein Anteil von mehr als 75 Cent staatlich festgelegt und gesetzlich geregelt. Beeinflussbar für den jeweiligen Stromanbieter ist nur der übrige Anteil, der für die Strombeschaffung und den Kundenservice aufgewendet wird.

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