Lohnt sich eine Photovoltaik- und Solaranlage für Ihr Unternehmen?
Sie interessieren sich für eine Photovoltaikanlage oder eine Solaranlage für Ihr Unternehmen, wissen allerdings nicht genau, ob sich dies langfristig lohnt? Hier fassen wir alles Wissenswerte rund um das Thema Photovoltaik und Solar für Unternehmen zusammen. Informieren Sie sich jetzt bei uns über Vorteile, Voraussetzungen und Fördermöglichkeiten von Photovoltaikanlagen für Ihr Unternehmen!
Wissenswertes rund um Photovoltaik- und Solaranlagen
Was ist Photovoltaik?
Photovoltaik ist eine Form der Solartechnik. Allgemein bezeichnet Photovoltaik die direkte Umwandlung von Licht in elektrische Energie. Dies geschieht bei einer Photovoltaikanlage (PV-Anlage) über Solarzellen. Es handelt sich also um Stromerzeugung mittels erneuerbarer Energien. Der Strom kann anschließend im Gebäude genutzt oder in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.
Was ist der Unterschied zwischen einer Solaranlage und einer Photovoltaikanlage?
Eine Photovoltaikanlage ist eine Form von Solaranlage. Es wird zwischen zwei Arten von Solaranlagen unterschieden – der Photovoltaikanlage und der thermischen Solaranlage. Der Hauptunterschied besteht darin, dass eine Photovoltaikanlage Strom produziert und eine Solarthermie Wärme erzeugt.
Auch wenn beide Systeme Solarenergie nutzen und dazu als Panels auf Gebäudedächern installiert werden, unterscheiden sie sich in Ihrem Einsatzbereich. Unter dem Begriff „Solaranlage“ werden häufig beide Formen der Energiegewinnung miteinander vermischt. Richtig ist es daher, von Solarstromanlagen und Solarthermieanlagen zu sprechen.
Die wichtigsten Unterschiede Solarthermie und Photovoltaik im Überblick:
Mit Solarenergie auf erneuerbare Energien setzen
Ziel des Bunds ist es, dass erneuerbare Energien bis 2050 rund 80 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland ausmachen. Für eine nachhaltige Energieversorgung werden die Quellen erneuerbarer Energien ausgebaut. Dazu gehören auch Solarthermie- und Photovoltaikanlagen.
Investieren Sie langfristig in erneuerbare Energien, tragen Sie über Ihr Unternehmen hinaus zu den Klimazielen bei und unterstützen Sie die Energiewende. Durch den reduzierten Bedarf an fossilen Energieträgern wird weniger CO2 ausgestoßen. Der Staat unterstützt dies mit verschiedenen Fördermöglichkeiten. Ein praktischer Zusatzeffekt der Investition in eine PV-Anlage ist ein positives und ökologisches Image Ihres Unternehmens.
Weitere Vorteile für Unternehmen
Durch den Solarstrom entgehen Sie den Preisschwankungen des öffentlichen Netzes. Mit einem Lastprofil überprüfen Sie Ihren Stromverbrauch zu verschiedenen Zeitpunkten. Da Photovoltaik die CO2-Emissionen senkt, sparen Unternehmen mit einer Photovoltaikanlage außerdem bei der in Deutschland eingeführten CO2-Besteuerung.
Das müssen Sie als Unternehmen bei der Installation einer Photovoltaikanlage beachten
Technische Voraussetzungen
Grundvoraussetzung für eine Photovoltaikanlage ist eine Fläche, auf der Solarzellen installiert werden. Besonders geeignet sind Satteldächer und Flachdächer. Diese sollten stabil genug sein, um die zusätzliche Last zu tragen. Aber auch Fassaden oder größere Freiflächen bieten sich an. Wichtig ist, dass die ausgewählte Fläche unbeschattet ist.
Gesetzliche Bestimmungen
Wenn Sie die Vorteile einer Photovoltaikanlage nutzen möchten, ist es notwendig, dass Sie auf die gesetzlichen Voraussetzungen achten. Zunächst prüfen Sie, ob eine Baugenehmigung notwendig ist. Dies ist vor allem bei denkmalgeschützten Gebäuden der Fall oder wenn Sie Ihre Anlage auf einer Freifläche platzieren möchten.
Darüber hinaus sind Unternehmen, die Ihren Strom an Dritte abgeben, dazu verpflichtet, einen Antrag beim Hauptzollamt zu stellen. Zudem informieren Sie das Finanzamt, da die Solaranlage steuerlich erfasst werden muss.
Fördermöglichkeiten: Einspeisevergütung und mehr
Das Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) legt Folgendes fest: Erzeugen Sie mit Ihrer Photovoltaikanlage mehr Strom, als Sie für den Eigenverbrauch benötigen oder speichern können, wird dieser Strom in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Ab einer Inbetriebnahme für 20 Jahre erhalten Sie im Gegenzug eine Einspeisevergütung. Ist die Anlage Ihres Unternehmens größer als 100 Kilowatt-Peak, müssen Sie sich jedoch selbstständig um die Vermarktung des Stroms kümmern.
Damit Sie die Einspeisevergütung erhalten, sind eine Registrierung im Marktstammdatenregister und eine Meldung beim Netzbetreiber notwendig. Darüber hinaus gibt es weitere Fördermöglichkeiten, die sich unter anderem auf die Region des Unternehmensstandortes richten. Kontaktieren Sie uns für alle weiteren Fragen rund um PV und Solar für Ihr Unternehmen. Wir beraten Sie!