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Wissenswertes über Solaranlagen

Lohnt sich eine Photovoltaik- und Solaranlage für Ihr Unternehmen?

Lesezeit: 4 min
Lautaufnahme eines großen Gebäudekomplexes mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach.

Sie interessieren sich für eine Photovoltaik- oder Solaranlage für Ihr Unternehmen, wissen aber nicht genau, ob sich eine solche Investition für Sie wirtschaftlich rechnet? Hier finden Sie Wissenswertes rund um Photovoltaik und Solarthermie für Unternehmen. Informieren Sie sich über die Funktionsweise, Voraussetzungen, mögliche Vorteile und Fördermöglichkeiten von Photovoltaikanlagen.

Wissenswertes rund um Photovoltaik- und Solaranlagen

Was ist Photovoltaik?

Photovoltaik bezeichnet die direkte Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie. In einer Photovoltaikanlage wandeln Solarzellen die Energie des Sonnenlichts in elektrischen Strom um.

Der erzeugte Strom kann direkt im Unternehmen genutzt, in einem Stromspeicher zwischengespeichert oder – soweit die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind – in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.

Ein Mann lehnt über einem Tisch, mit einem Tablet in der Hand und schaut sich die Tarife der NEW Energie an.

Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage?

Photovoltaik bezeichnet die direkte Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie. In einer Photovoltaikanlage wandeln Solarzellen die Energie des Sonnenlichts in elektrischen Strom um. Der erzeugte Strom kann direkt im Unternehmen genutzt, in einem Stromspeicher zwischengespeichert oder – soweit die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind – in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.

Was ist der Unterschied zwischen einer Solaranlage und einer Photovoltaikanlage?

Eine Photovoltaikanlage ist eine Form von Solaranlage. Es wird zwischen zwei Arten von Solaranlagen unterschieden – der Photovoltaikanlage und der thermischen Solaranlage. Der Hauptunterschied besteht darin, dass eine Photovoltaikanlage Strom produziert und eine Solarthermie Wärme erzeugt, die beispielsweise für die Warmwasserbereitung oder Heizungsunterstützung genutzt werden kann.

Auch wenn beide Systeme Solarenergie nutzen und dazu als Panels auf Gebäudedächern installiert werden, unterscheiden sie sich in Ihrem Einsatzbereich. Unter dem Begriff „Solaranlage“ werden häufig beide Formen der Energiegewinnung miteinander vermischt. Richtig ist es daher, von Solarstromanlagen und Solarthermieanlagen zu sprechen.

Die wichtigsten Unterschiede Solarthermie und Photovoltaik im Überblick:

Welche Fördermöglichkeiten im Einzelfall bestehen, hängt unter anderem vom Standort, der Art und Größe der Anlage sowie den jeweils geltenden Förderbedingungen ab.

Eine Photovoltaikanlage auf einem Dach im Sonnenuntergang.

Wann lohnt sich eine Photovoltaikanlage für Ihr Unternehmen?

Ein wichtiger Grund für die Installation einer Photovoltaikanlage kann die Reduzierung des Strombezugs aus dem öffentlichen Netz sein. Verbraucht Ihr Unternehmen viel Strom, bietet es sich an, in eine Photovoltaikanlage zu investieren. Ab wann sich eine Photovoltaikanlage rechnet, hängt von der Größe Ihres Firmendaches, der entsprechenden Fläche der Solarpanels sowie von Ihrem tatsächlichen Energiebedarf ab.

Je höher der Anteil des selbst erzeugten Solarstroms ist, den Ihr Unternehmen direkt nutzen kann, desto größer kann der wirtschaftliche Vorteil der eigenen Stromerzeugung sein.

Mit Solarenergie a​uf erneuerbare Energien setzen

Photovoltaikanlagen ermöglichen Unternehmen, einen Teil ihres Strombedarfs direkt vor Ort zu erzeugen.

Durch die Nutzung selbst erzeugten Solarstroms kann der Bezug von Strom aus dem öffentlichen Netz reduziert werden. Wie hoch der tatsächlich nutzbare Anteil des selbst erzeugten Stroms ist, hängt unter anderem vom Stromverbrauch und dessen zeitlichem Verlauf ab.

Ein Lastprofil kann dabei helfen, den Stromverbrauch eines Unternehmens zu verschiedenen Zeitpunkten zu analysieren und die Auslegung einer Photovoltaikanlage besser auf den tatsächlichen Bedarf abzustimmen.

Weitere Vorteile für Unternehmen

Die eigene Stromerzeugung kann für Unternehmen neben der Reduzierung des Netzstrombezugs weitere wirtschaftliche und organisatorische Vorteile bieten.

Durch die Analyse des eigenen Stromverbrauchs lässt sich beispielsweise prüfen, wie viel des erzeugten Solarstroms direkt im Unternehmen genutzt werden kann. Ein Stromspeicher kann zusätzlich dazu beitragen, Solarstrom zu einem späteren Zeitpunkt zu verwenden.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen einer Photovoltaikanlage hängen jedoch immer von den individuellen Energieverbräuchen, der Auslegung der Anlage, den Kosten sowie den jeweils geltenden gesetzlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen ab.

Ein Mann steht draußen neben einer großen Photovoltaikanlage der NEW Energie.

Installationskosten: Kaufen oder pachten?

Die Kosten für eine Photovoltaikanlage hängen unter anderem von ihrer Größe, der technischen Ausstattung und den baulichen Voraussetzungen ab. Wenn Sie die Anlage nicht kaufen möchten, haben Sie mit unserem NEW EnergieDach Pro die Möglichkeit, eine Photovoltaikanlage zu pachten. Dabei fallen für Ihr Unternehmen nicht die gleichen anfänglichen Investitionskosten an wie beim Kauf einer Anlage. Ob sich ein Pachtmodell für Ihr Unternehmen wirtschaftlich eignet, hängt unter anderem von Ihrem Stromverbrauch, der geplanten Anlagengröße, den Vertragskonditionen und weiteren individuellen Faktoren ab.

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Das müssen Sie als Unternehmen bei der Installation einer Photovoltaikanlage beachten

Technische Voraussetzungen

Eine wichtige Voraussetzung für die Installation einer Photovoltaikanlage ist eine geeignete Fläche für die Montage der Solarmodule. Dafür kommen insbesondere Dächer, Fassaden oder geeignete Freiflächen infrage. Bei Dächern müssen unter anderem die baulichen Voraussetzungen und die zusätzliche Belastung durch die Anlage berücksichtigt werden. Auch die Ausrichtung und Verschattung der Fläche können Einfluss auf die mögliche Stromerzeugung haben.

Ob eine Fläche für die Installation einer Photovoltaikanlage geeignet ist, sollte im Rahmen einer individuellen Prüfung beurteilt werden.

Gesetzliche Bestimmungen

Bei der Planung und Installation einer Photovoltaikanlage sind verschiedene gesetzliche und technische Vorgaben zu beachten.

Je nach Standort, Gebäude und Art der geplanten Anlage kann beispielsweise zu prüfen sein, ob eine Baugenehmigung oder weitere Genehmigungen erforderlich sind. Dies kann insbesondere bei denkmalgeschützten Gebäuden oder bestimmten Freiflächenanlagen relevant sein.

Darüber hinaus können bei der Stromerzeugung und -nutzung durch Unternehmen weitere Melde-, Registrierungs- oder steuerliche Pflichten bestehen. Welche Anforderungen im Einzelfall gelten, hängt unter anderem von der Größe und Nutzung der Anlage sowie der Art der Stromverwendung ab.

Fördermöglichkeiten: Einspeisevergütung und mehr

Für Photovoltaikanlagen können je nach Anlagengröße, Inbetriebnahme, Standort und Betriebsmodell unterschiedliche Förder- und Vermarktungsmodelle infrage kommen. Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) kann für bestimmte Photovoltaikanlagen unter den jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen eine Einspeisevergütung in Anspruch genommen werden. Für Solaranlagen bis 100 Kilowatt installierter Leistung besteht grundsätzlich die Möglichkeit der Einspeisevergütung; daneben können Anlagen – abhängig von den Voraussetzungen – der Direktvermarktung zugeordnet werden. Bei der Direktvermarktung wird der eingespeiste Strom über einen Direktvermarkter vermarktet. Für bestimmte Anlagen kann dabei eine Förderung über die sogenannte Marktprämie in Betracht kommen. Die jeweils geltenden Voraussetzungen hängen unter anderem von der installierten Leistung und der gewählten Vermarktungsform ab. Die Höhe der EEG-Förderung richtet sich unter anderem nach dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme und der installierten Leistung der Anlage. Die Bundesnetzagentur veröffentlicht hierzu die jeweils geltenden Fördersätze.

Darüber hinaus können abhängig vom Standort und vom konkreten Vorhaben weitere Förderprogramme, beispielsweise auf Landes- oder kommunaler Ebene oder in Form von Förderkrediten, infrage kommen.

Damit die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Förderung oder Einspeisung erfüllt werden, können unter anderem Registrierungs- und Meldepflichten bestehen. Dazu gehört beispielsweise die Registrierung der Anlage im Marktstammdatenregister.

Welche Förder- und Vermarktungsmöglichkeiten für Ihre Photovoltaikanlage infrage kommen, hängt von den individuellen Voraussetzungen ab. Kontaktieren Sie uns für eine persönliche Beratung zu PV und Solar für Ihr Unternehmen.