Elektroauto: Die Mobilität von morgen

Reichweite steigt durch bessere Batterien

Das Elektroauto ist auf dem Vormarsch: Es macht keinen Lärm, stinkt nicht und stößt keine umweltschädlichen Abgase aus. Alles Vorzüge, die in Zeiten von Feinstaubbelastung und Dieselskandal immer wichtiger werden.

Was ist ein Elektroauto?

Als Elektroauto werden Fahrzeuge mit Elektroantrieb bezeichnet. Für die Stromzufuhr sorgt eine Batterie bzw. ein Akku, der durch Umwandlung von Bremsenergie oder an der Steckdose aufgeladen wird.

 

Immer mehr Menschen interessieren sich derzeit für den Umstieg auf ein sauberes E-Auto. Doch beim Kauf zögern noch viele. Aktuelle Umfragen zeigen, warum das so ist. Dem Meinungsforschungsinstitut Civey sagten 37,2 Prozent der Befragten, dass die eingeschränkte Reichweite gegen ein Elektroauto spricht. 28,8 Prozent fanden die Fahrzeuge zu teuer. Andere Gründe spielten kaum eine Rolle. Nur jeder Achte bemängelte zum Beispiel, dass es in seiner Nähe keine Ladesäule gebe.

Die Vorbehalte sind also klar. Aber stimmen sie? Vor einigen Jahren erreichten die Akkus der Stromer tatsächlich nur sehr geringe Reichweiten. Doch hier hat sich viel getan: Aktuelle Modelle kommen mittlerweile recht weit. Und sie werden günstiger. Mit den steigenden Zulassungszahlen für Elektroautos ist damit zu rechnen, dass die Kaufpreise in Zukunft weiter sinken werden. Darüber hinaus sprechen noch viele weitere Vorteile für den Umstieg auf Elektro.

Tesla macht’s vor

Nachdem sie lange weiter auf den Verbrennungsmotor gesetzt haben, kommt nun bei den Autoherstellern Betriebsamkeit auf. Sie haben erkannt, dass die Nachfrage nach Elektroautos steigt und mit dem Stromantrieb in Zukunft ein Geschäft zu machen ist.

Klarer Pionier auf dem Gebiet des elektrischen Antriebs ist nach wie vor der Hersteller Tesla: Als Marktführer in den USA und West-Europa bei Oberklasse-Limousinen hat er den Markt entscheidend beeinflusst und treibt die etablierten Hersteller regelrecht vor sich her. Auch das neue Mittelklasse-Modell stellt schon jetzt Rekorde bei den Bestellzahlen auf.

Die anderen Hersteller müssen nun nachziehen. Die Nachfrage nach den Stromern steigt, doch bisher mangelt es noch an Vielfalt – gegenüber fast 300 verschiedenen Modellen mit Verbrennungsmotor. Aber es gibt Licht am Horizont: Allein im Jahr 2018 kommen 22 neue Modelle auf den Markt. Einen kurzen Einblick zu aktuellen Modellen finden Sie hier.

E-Ladesäulen: Unterwegs oder zu Hause laden?

Auch wenn die Reichweiten zunehmen: Lademöglichkeiten sind für Elektroautobesitzer genauso wichtig wie Tankstellen für Fahrer von Verbrennungsmotoren. Das Ladesäulennetz wird deshalb aktuell kräftig ausgebaut. Auch dafür gibt es finanzielle Fördermittel vom Staat.

Eine attraktive Alternative zu öffentlichen E-Ladesäulen ist Autostrom zu Hause. Wer sich eine eigene Wallbox installiert, lädt schneller und sicherer als an der herkömmlichen Haushaltssteckdose – und bequemer als an der E-Ladesäule: Nämlich einfach über Nacht, wenn der Wagen ohnehin in der Garage oder im Carport steht.

Das E-Auto ist bei den Wartungs- und Verbrauchskosten dem Benziner oder Diesel klar überlegen: Strom ist ein deutlich preiswerteres Antriebsmittel. Noch günstiger wird es mit einem Stromtarif fürs Elektroauto, wie zum Beispiel dem Tarif NEW emobility@home. Mehr darüber erfahren Sie unter Autostrom.

Wirtschaft und Politik fördern den Umstieg

Bei den Anschaffungskosten ist das Elektroauto allerdings noch nicht vollständig konkurrenzfähig. Derzeit ist es meist noch teurer als vergleichbare Modelle mit Verbrennungsmotor. Grund dafür sind höhere Produktionskosten sowie die Preise der Batterien – auch wenn hier bereits ein Abwärtstrend erkennbar ist.

Darum braucht es derzeit noch etwas Anschub in Form finanzieller Förderung:

Seit Mai 2016 erhalten Käufer von rein batteriebetriebenen Fahrzeugen einen Zuschuss von 4.000 Euro vom Staat. Für Fahrer eines Hybridfahrzeugs mit Elektro- und Verbrennungsmotor gibt es aktuell eine Prämie von 3.000 Euro, sofern es sich um Plug-in-Modelle handelt, die an der Steckdose geladen werden können. Staat und Automobilindustrie finanzieren diese Kaufprämie zu je 50 Prozent.

Wer über den Kauf eines Elektroautos nachdenkt, für den lohnt sich unter Umständen die schnelle Entscheidung: Bis zur vollständigen Auszahlung der vorgesehenen Mittel in Höhe von 600 Mio. Euro – längstens jedoch bis 2019 – kann die Prämie beantragt werden.

Die Kaufprämie ist nicht die einzige Form der Förderung. Auch Steuervorteile lassen sich beim Umstieg auf ein Elektroauto erzielen – unter anderem beim Einsatz als Dienstfahrzeug.

Das Elektroauto als beliebte und langfristig günstige Alternative

In vielen Fuhrparks setzt sich das Elektroauto bereits als beliebte und langfristig günstige Alternative durch.