Finden Sie die nächste E-Ladesäule

Barrierefreie Elektromobilität für den Niederrhein und ganz Deutschland in Sicht

Wenn sich der Akku leert und die nächste Ladestation weit weg ist, beschleicht selbst routinierte E-Auto-Fahrer ein ungutes Gefühl, für das Fachleute bereits ein eigenes Wort gefunden haben: „Reichweitenangst“. Zum Glück gibt es heute Routenplaner im Internet, mit denen sich Langstrecken bereits zu Hause planen lassen. Unterwegs helfen kostenlose Apps fürs Smartphone wie Nextcharge, Plugsurfing oder Chargemap  dabei, eine Stromtankstelle zum Aufladen in der Nähe zu finden.

Die E-Ladesäulen der NEW Energie und jede öffentlich zugängliche Ladestation in Deutschland finden Interessierte auch auf dieser Karte.

Allerdings: Nicht an jeder öffentlichen Ladesäule kann jedes Auto auch tatsächlich laden. Ein E-Golf zum Beispiel nicht an den ultraschnellen Tesla-Superchargern – da dürfen nur Teslas ran.

Ein weiteres Hindernis: Bislang gibt es bei der öffentlichen Ladeinfrastruktur viele verschiedene Bezahlsysteme. Wer mit einem normalen Auto durch Deutschland fährt, braucht zum Tanken und Bezahlen nur eine Karte – die EC- oder Kreditkarte. Wer dagegen mit einem Elektroauto unterwegs ist, der muss gleich ein ganzes Bündel an Karten mitführen. Denn nicht alle Säulen lassen sich einfach per App freischalten, für viele benötigt man eine Kundenkarte.

Was also bislang fehlt ist ein barrierefreies Zugangs- und Abrechnungssystem für das spontane Laden der Stromer. Doch das soll dank einer Änderung der Ladesäulenverordnung schon bald kommen.